Fachgebiet Schadstoffe im Bauwesen

Insbesondere in älteren Bestandsgebäuden (Baujahr vor 1990) kamen in der Vergangenheit Baustoffe und Bauteile zum Einsatz, die aus brandschutztechnischer Sicht und/oder aus anderen bautechnischen Gründen erforderlich waren, deren krebserzeugende Wirkung für den Menschen heute jedoch erwiesen ist (Asbest, KMF, PAK, PCB, PCP/Lindan etc.). Es kommt immer wieder vor, dass vorhandene Schadstoffe erst während der Baumaßnahmen erkannt werden. Häufig müssen die Arbeiten dann wegen Baugefährdung eingestellt und zunächst Sicherungsmaßnahmen durchgeführt werden.

Aber auch wenn keine Baumaßnahmen in Form von Modernisierungen vorgesehen und / oder Umnutzungen geplant sind, müssen ältere Bestandsgebäude im Hinblick auf Gebäudeschadstoffe untersucht und bewertet werden. Über 80 % seiner Zeit verbringt der Mensch in Mitteleuropa im Innern von Gebäuden. Dort ist der Nutzer einer Vielzahl von Einflüssen ausgesetzt, z. B. den Emissionen der Bauprodukte und Einrichtungsgegenstände, der technischen Geräten und dem Feinstaub, dem Schadstoffe anlagern. Die Begrenzung von Schadstoffen ist deshalb für die Gesundheit der Nutzer von wesentlicher Bedeutung. Beispielsweise liegt bei Vorhandensein von schwach gebundenen Asbestprodukten in Gebäuden in jedem Fall ein Gefahrenverdacht vor, der unverzüglich Maßnahmen zur Abklärung der realen Gefahrensituation (konkrete Gefahr?) erfordert.

Das Ingenieurbüro Hajós beantwortet alle Fragen zu Schadstoffen im Bauwesen (Gebäudeuntersuchung, Raumluftmessungen, Sanierungskonzepte, Baubegleitung etc.).
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